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Tipps
Es gibt viele Tausend Bücher über Hundeerziehung, die man braucht oder nicht.
Wir empfehlen die Bücher von Jan Fennell zu lesen.
Ihr "amichien bonding" ist sehr hilfreich, um ohne großen Aufwand dem Hund zu zeigen, welches sein Platz im Rudel ist. Damit erobert man das Vertrauen und den freiwilligen Gehorsam des Hundes und zwingt es ihm nicht auf.
Beachtet man diese Regeln, benimmt man sich "wie ein Rudelführer" und der Hund erkennt und akzeptiert das!
Bei Zeit habe ich geschreiben, dass Hundererziehung immer und zu jeder Sekunde erfolgt. Da wird sich sicher so manch einer gefragt haben: "Wie soll ich das schaffen?"
Mit Jan Fennell!
Sie hat in diesem Buch "Mit Hunden sprechen" völlig Recht:
Die Hunde können unsere Sprache nicht lernen, also sollten wir ihre lernen.
Wir sehen es sogar als Pflicht an, dass jeder, der einen Hund hat, die "Hundesprache" können muss.
Unser erster Hund, der Bobteil NICO, erzog sich fast von allein.
Beim zweiten Hund, dem Fila DIEGO, haben wir einige Fehler gemacht und mussten die Konsequenzen daraus ziehen - die schmerzliche Trennung nach kaum zwei Jahren war davon noch das geringste Übel.
Die Dogge LUNA war und ist ein Problemhund - sie ließ sich über zwei Jahre im Haus kaum anfassen und von Männern überhaupt nicht. Erst das "amichien bonding" brachte uns soweit sie "alltagstauglich" zu machen und ihr auch das Treppensteigen beizubringen.
THEO und ABBY sind Wunschhunde und nun auch PAULA. Bei ihnen wollen wir auf keinen Fall Fehler machen. Also haben wir von Anfang an die Ideen von Jan Fennell angewandt. Wir geben zu, dass wir nicht allein auf Jan Fennell kamen, sondern erst durch einen Tipp unserer Hundetrainerin Petra Fechner.
Einer, der auch sehr gut in dieses Genre passt, ist der Hundeflüsterer aus den USA - Cesar Millan.
Im Fernsehen auf "National Geograph" sahen wir einen Mann, der eine völlig unorthodoxe aber sehr wirkungsvolle Art hatte mit Hunden umzugehen - Cesar Millan.
Schnell waren seine Bücher bestellt und auch gelesen.
Sehr interessant und auch empfehlenswert - nach unserer Auffassung.
"Eh - der hat zwei Bücher gelesen und meint, das sei es!"
Ganz so ist es nicht. Wir haben im Laufe der Jahre viele Hundebücher gelesen, aber die meisten davon beschäftigen sich mit "Dressur", d. h. wie bringe ich meinem Hund "Sitz" und "Platz" bei und weniger mit der Anleitung "Wie werde ich ein guter Rudelführer."
"Be a good pack leader." sagt Cesar dazu.
Wenn ihr gute Rudelführer seid, kommt der Rest von ganz allein!
Uli Köppel - ein Hundekenner und -trainer aus Deutschland, schrieb in seinem Buch
"Das Rudelkonzept" - mit Sicherheit lebt er dieses Motto auch - viele interessante Dinge über ein funktionierendes Menschen-Hunde-Rudel.
Sollte man unbedingt lesen, wenn man wissen will, wie so eine Rudel funktioniert!
Die Methoden das zu erreichen sind bei Uli Köppel nicht ganz unumstritten - da, finden wir, kommt man mit Jan Fennell und auch mit Cesar Millan wesentlich weiter.
Uli sagte - das war im Sommer 2004 - zu uns: "Wenn ich zu meinem Hund 'Sitz' sag, da kann der um die Ecke sein, da brauch ich nicht nachzuschaun, da sitzt der."
Recht hast du - Uli - wenn man von Anfang an alles richtig macht und das Rudel funktioniert, funktioniert auch das - selbst mit Molossern und Bulldoggen!
100%ig perfekt ist natürlich niemand und ein Hund ist keine Maschine, aber im Großen und Ganzen funktioniert es wirklich.
Noch ein Wenig Literatur ohne Erziehungscharakter:
Imelda Angehrn beginnt ihr Buch "English Bulldog" mit den Worten:
"Die englische Bulldogge ist ein faszinierender Hund, eine Mischung aus überströmender Liebenswürdigkeit und immer wieder verblüffendem Draufgängertum. Eine gute Bulldogge besticht durch ihr einmaliges Wesen. Sie ist sehr liebebedürftig, rührend anhänglich und zeigt in jeder Situation Charakter..."
erschienen im Kynos Verlag - ISBN 978-3-924008-90-1
"Das große MOLOSSER Buch" von Douglas Oliff,
erschienen im KYNOS Verlag
ISBN: 3-933228-07-7
Zitat Seite 89/90 - Der Mastiff - zum Thema:
"Sanftmut
Diese Eigenschaft steht in enger Verbindung zur Gutartigkeit und wiederum können wir der Rasse ein 98-prozentiges Gütesiegel verleihen. Ich habe nie genau herausgefunden, ob diese Sanftmut angeboren ist - oder es einfach bestimmte Mühen erfordert, anderen gegenüber nicht sanftmütig zu sein - und die Mastiffs sich einfach solchen Mühen nicht unterziehen mögen. Es scheint durchaus möglich, dass diese Hunde sich als Riesen empfinden. Sie könnten wirklich jeden übermütigen Angreifer zermalmen - deshalb scheint es ihnen am besten, ihn zu ignorieren."