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einige Gedanken über die Hundezucht

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Hobbyzucht vs. professionelle Hundezucht

Ich habe unlängst über das Für und Wider der Begriffe Hobbyzucht und professionelle Hundezucht nachgedacht:


Soweit ich das übersehe, ist die
Hobbyzucht von Hunden im Moment die angesagte - zumindest sollte man das an Hand der Texte der meisten HP von Hundezüchtern annehmen. Fast Jeder versucht darzustellen, dass es sich bei seiner Zucht um eine Hobbyzucht handelt.

Warum?
Weil professionelle Hundezucht wohl impliziert, dass man Hunde aus kommerziellen Gründen züchtet.
"Eh - der will damit Geld verdienen. Da kaufen wir keinen Hund!" Ist das häufig der Gedanke dahinter?
Oder meinen manche Leute diese Art der Zucht in die Schublade der "gewissenlosen
Hundevermehrer" bzw. Hundehändler stecken zu müssen?

Was sagt der Schlosser in der Werkstatt, wenn jemand selbst Hand an sein Auto legte und dabei mehr Schaden als Nutzen anrichtete?
"Diese Hobbyschrauber!"
Und damit will er mit Sicherheit auf den Dilettantismus dieser Leute anspielen.

Ist dann ein
Hobbyzüchter nicht auch eher als ein Dilettant unter den Züchtern anzusehen, der ohne viel Wissen und Erfahrung mal eben zwei Hunde verpaart und hofft, dass gute Welpen heraus kommen und er sie gut verkaufen kann?

Oder meint der
Hobbyzüchter lediglich, dass das Züchten der Hunde nicht sein Beruf und seine Haupteinnahmequelle ist? In der Regel kosten Hobbys ja Geld und bringen keins.

Hobbyzucht kann aber auch heißen, dass die Zucht annähernd die gesamte Freizeit erfüllt und voller Elan betrieben wird ohne Rücksicht auf die Kosten, wie es mit Hobbys häufig so ist.

Ich weiß es nicht und ich will keinem Züchter unterstellen, dass seine
Hobbyzucht in die Schublade des Dilettantismus gehört. Ich meine nur, dass weder das eine noch das andere von vornherein in eine negative oder positive Ecke zu stellen ist.

Denn - vielleicht heißt
professionelle Hundezucht ja auch doch nicht, dass es sich hier um eine Zucht aus rein kommerziellen Gründen handelt, sondern der Züchter die Sache als Berufung ansieht, dass er mit Leib und Seele in der Sache steckt, dass es seine Profession ist, sich mit der Rasse zu beschäftigen, mit deren Eigenarten, Besonderheiten, Krankheiten usw. und er sich mit Wissen und Verstand und auch Umsicht der Entwicklung und nicht nur Vermehrung der Rasse widmet?

Wer ist der gute und wer ist der schlechte Züchter?
Gibt es überhaupt die Möglichkeit an Hand dieser Begriffe gut und schlecht zu unterscheiden?
Ich denke nicht!

Daher sollte man es auf keinen Fall an dem Namen festmachen, den der Züchter seiner Zucht gegeben hat, sondern immer an den Umständen vor Ort, an der Haltung der Hunde, an dem Umgang mit den Hunden und nicht zuletzt vielleicht auch an der Anzahl der Rassen, die ein Züchter züchtet.

Inzwischen würde ich auch immer fragen, warum derjenige Hunde züchtet.

Warum wir überhaupt Hunde züchten und warum gerade Continental Bulldogs?

Das Letztere ist leicht zu beantworten - weil wir uns in die Hunde, deren Charakter und ihre Eigenheiten verliebt haben. Unser Club - der CBCD - unternimmt alles, um gesunde Bulldogs zu züchten und wir hoffen unseren Beitrag dazu leisten zu können.

Warum aber züchten wir?
Wer schon mal bei THEOs Geschichte nachgelesen hat, wird sich die Sache zusammenreinem können.
Als wir im Juni 2007 in Le Hohwald waren und in der "Villa Graf" 10 Tage auf THEO und seine Geschwister aufgepasst haben - sie waren bei unserer Ankunft einen Monat alt - hat uns die Arbeit und vor Allem das Beobachten der kleinen Racker so viel Spaß gemacht, dass wir dieses Erlebnis unbedingt wiederholen wollten. [Das typische Symptom von Serientätern.] Damals fiel die Entscheidung, dass wir auch Hunde züchten werden, wenn die Zeit dafür gekommen ist.

Durch verschiedene Umstände kam sie eher als erwartet und so haben wir jetzt seit zwei Jahren kontinuierlich daran gearbeitet eine Zucht aufzubauen.
Da gilt es die richtige Rasse zu finden (die Mastiffs sind auch super tolle Hunde, uns aber dann doch etwas zuuuu groß, um 6 und 7 davon zu halten), so dass es halt die Contis wurden.
Du musst den richtigen Club = Zuchtverein finden.
Man muss eine Hündin finden, die Zuchthündin werden kann und dann auch das entsprechende Alter hat.
Sie muss die Körung bestehen.
Dann musst du den richtigen Rüden finden - nicht nur irgend einen, sondern einen Rüden, der genetisch gut zu der Hündin passt, um die erwünschten Rassemerkmale gut auszuprägen, und der natürlich auch optisch gut passt.

Das alles dauert seine Zeit.

Da wir uns gerade aus der Verpaarung PAULA x SHAKES sehr viel Gutes versprechen, haben wir auch zwei Welpen aus diesem Wurf behalten.

Wer Fragen hat, kann uns gern anrufen oder uns besuchen.

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