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die Rassen Mastiff, Continental Bulldog und OEB

Rasseportraits

Jeder Hundezüchter und -halter mit Homepage hat irgendwo eine Seite, auf der er seine Rasse vorstellt.
Wir haben den Mastiff THEO und die zwei unterschiedlichen Bulldoggen ABBY & PAULA.

Theoretisch müsste jeder seine eigene Homepage haben, aber wozu - sie leben ja auch zusammen in einem Haus, in einer Familie. Wie sollte man allein die Bilder trennen oder die gemeinsamen Geschichten?

Deswegen haben wir diese Seite, wo wir ein paar Dinge über unsere Hunde(rassen) darstellen.

Mastiffs und Bulldoggen fehlt der Wille zum absoluten "Kadavergehorsam" - so wie er z. B. bei anderen Rassen ausgeprägt ist. Über erwachsene Bulldoggen sagt man dasselbe wie man über die Mastiffs sagt und lesen kann:
Sie gehorchen, aber sie entscheiden selbst wann.

Eine Bulldog-Freundin hat folgenden Spruch dazu bei sich zu stehen: "
Ein Hund gehorcht, wenn man ihn ruft. Ein Bulldog überlegt erst, um zu erwägen darauf zurückzukommen." Zitat nach H. Zaugg

Beide Rassen haben zwar ihre typischen Molosser-Dickschädel, aber sie sind absolut bemüht, ihren Leuten zu gefallen!

image Mastiff Don Theo und OEB Abby im Wald

Bei allen Gemeinsamkeiten der beiden Rassen ist es gar nicht erstaunlich, wie oft MASTIFF und BULLDOG in verschiedenen Büchern in einem Zusammenhang genannt werden - insbesondere wenn es um die geschichtliche Entwicklung geht.

Was bei all unseren Hunden hervorragend funktioniert, ist das Rudelverhalten.

Es brauchte einige Zeit diese Erkenntnis und dieses System reifen zu lassen, aber Jan Fennell und Konsequenz machen's möglich.

Mastiff / English Mastiff / Old English Mastiff

Ch. Mastiff Don Theo steht auf der Wiese

Der historische Mastiff ist der Vorfahre vieler heutiger Hunderassen, wie der Deutschen Dogge, dem Boxer oder dem Bulldog.

Als „Mastiff“ oder „English Mastiff“ wurden in der Vergangenheit massige Hunde aus Britannien bezeichnet, breitmäulige Hunde mit faltiger Stirn, die auch schon den Römern bekannt waren.

Der Mastiff, auch als „englische Dogge“ bekannt, ist eine der größten Hunderassen.

Fotografie Mastiff Don Theo legt seine breite Stirn in Falten

Durch seine Größe wirkt der Mastiff respekteinflößend, er ist aber vom Wesen her ein ruhiger, gutmütiger Hund mit einem sehr ausgeglichenen Temperament.

Neuen Situationen gegenüber verhält er sich abwartend-beobachtend und zurückhaltend.

Die breite Stirn legt er bei aufmerksamer Beobachtung in Falten.

Quellen:
http://de.wikipedia.org/wiki/Mastiff
www.vdh.de/rasse_beschreibung/317/Mastiff
http://www.hundund.de/rassen/mastiff/

Bulldogge / English Bulldog

image churchill the bulldog

http://de.wikipedia.org/wiki/Bulldogge
http://www.hundund.de/rassen/bulldog

Der Ursprung ist nach einer Theorie etwa im 6. Jahrhundert v. Chr. zu suchen, als mit Britannien Handel treibende Phönizier ihre aus der Levante mitgebrachten Molosser mit britannischen doggenartigen Hunden kreuzten.

Die Bulldogge tritt selbstbewusst und freundlich auf. Ihr Mut und ihre Schmerzunempfindlichkeit sind das verbliebene Erbe ihrer Vergangenheit als Kampfhund. Die Erziehung ist nicht einfach, der Hund wird als eigenwillig beschrieben. „Kadavergehorsam“ darf der Mensch von ihm nicht erwarten, bei richtiger Erziehung wohl aber Anhänglichkeit und absolute Gutmütigkeit.

Im Januar 2009 kündigte der für den Standard des Bulldogs zuständige britische Kennel Club eine grundlegende Revision des Standards an. In Zukunft soll die Gesundheit und das Wohlergehen der Hunde im Mittelpunkt stehen. Deshalb soll auf übertriebene Merkmale wie zu kurze Nase, zu große Köpfe, besonders faltiges Gesicht, zu kurze Läufe verzichtet und eine nachhaltige Verbesserung der Atmung sichergestellt werden. Auch sollen Maßnahmen ergriffen werden, die zu einem Rückgang der Kaiserschnittquote, der Fruchtbarkeitsprobleme und der Welpensterblichkeit führen sollen.

McCabe und Max

Wenn ich an Bulldog denke, habe ich sofort die Bilder diesen beiden Männer vor Augen.

Olde English Bulldogge / OEB / Leavitt Bulldogge

Fotografie Olde English Bulldogge Abby liegt in der Sonne

Zunächst möchten wir feststellen, dass der OEB ausgeschrieben Olde English Bulldogge heißt.
Alle anderen Schreibweisen können nur ein Plagiat darstellen.
Selbst in den USA, wo der Ursprung dieser neuen / alten Rasse zu sehen ist, wird diese(r) Bulldogge so geschrieben - im Unterschied zu der englischen Form "Bulldog".

Bereits im Jahre 1971 begann Mr. David Leavitt - hier im Bild 2009 mit unserer ABBY - mit der Rückzüchtung zu dem, was der Bulldog einmal war - sportlich, agil, kraftvoll, geradezu majestätisch.

Er kreutze in den English Bulldog verschiedene Rassen ein, die ihm alles das zurückgeben sollten, was über die Jahrzehnte verschwunden war.

Das Ziel war eine vitale Bulldogge mit freier Atmung, sportlich und ohne all die gesundheitlichen Einschränkungen des heutigen English Bulldog.

Dabei orientierte sich David Leavitt an der Vorlage der ursprünglichen Bulldogs aus der Zeit um 1820.

Ab 1840 war dieser Bulldog Rosa das erstebenswerte Zuchtziel und nach ihr wurde 1865 der erste Rassestandard beschrieben. "The Philo-Kuôn Description of a Bulldog"
[kein Wunder, dass David ABBY mochte]
Rosas Sohn Crib gilt als Stammvater der heutigen Bulldog-Blutlinien.

Foto links unten: Bulldog Rosa mit Sohn Crib 1817

Bild Rosa mit Cribb

An Hand historischer Bilder ist klar zu sehen, dass der ursprüngliche Bulldog nicht nur längere Beine, eine deutlich längere Schnauze und einen richtigen Schwanz hatte, sondern er war muskulös, beweglich und agil. Um die neue / alte Rasse auch namentlich abzugrenzen wählte Mr. Leavitt seinerzeit den Namen Olde English Bulldogge.
Dass er nicht mit Allem einverstanden ist, was aus "seiner" Rasse gemacht wurde und wird, erklärt sich von allein.

In der Erziehung kann der Bulldog rassetypisch störrisch sein, ist jedoch auf keinen Fall unerziehbar. Die Leavitt Olde English Bulldogge eignet sich für viele sportliche Aktivitäten, insbesondere jedoch ist er wegen seiner extremen Menschenfreundlichkeit als Familienhund geeignet.

Als Wachhund eignet er sich nur bedingt, weil er nach dem ersten Anschlagen Jedem noch so Fremden mit freundlichem Schwanzwedeln begegnet, wenn der ihn nur lieb anspricht.

OEB ABBY liegt auf der Couch

Continental Bulldog / CB

Continental Bulldog Paula sitzt am Hibiskus

Der Continental Bulldog ist kein Olde English Bulldogge!
Dergleichen wird immer mal wieder falsch behauptet. Er ist eine eigenständige Rasse, deren Ursprung in der Schweiz liegt.

Der Continental Bulldog ist ein ausgesprochener Familien- und Begleithund. Er soll seinen Leuten allein durch seine Anwesenheit und die möglichen Aktivitäten mit ihm Freude bereiten.

Man findet im Continental Bulldog einen treuen Begleiter für alle Lebenslagen, der gesund ist, frei atmen kann und der auch bei längeren Spaziergängen nicht so schnell schlapp macht mit typischem Bulldog Charakter.

Der Conti ist sozial Verträglich und in seiner Art äußerst liebeswürdig. Für den Schutz-, Wachdienst ist er nicht geeignet und man sollte ihn dafür auch nicht missbrauchen!

CB Paula zieht an Lukas Hose

Der Continental Bulldog ist ein athletisch gebauter, bulldogartiger aber beweglicher Hund; er wird laut Standard bis max. 46 cm groß und bis zu 30 kg schwer. Der Kopf ist weniger massig als beim English Bulldog, mit weniger Falten und einem deutlichen Stop. Der Vorbiss ist nicht so ausgeprägt. Der Hals ist kurz und kräftig. Seine Läufe sind stämmig, wobei die Vorderläufe viel enger zusammenstehen als bei dem englischen Bulldog. Das Fell ist kurz und dicht, glatt, mit oder ohne Unterwolle. Alle Farben in Kombination mit schwarzer Nase sind erlaubt: Einfarbig oder mit weiß kombiniert, mit oder ohne schwarzer Maske.

CB Paula schaut treudoof von unten

Er ist aufmerksam, selbstsicher, freundlich, weder aggressiv noch scheu. Ein sportlicher kleiner Molosser mit dem charmanten Bulldog-Charakter der ruhig im Haus ist, aber seine Familie problemlos bei Spaziergängen begleitet ohne lange Gewaltmärsche zu fordern.

Counter / Zähler

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